{"id":2707,"date":"2007-09-21T14:46:52","date_gmt":"2007-09-21T14:46:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wordpress\/?p=396"},"modified":"2007-09-21T14:46:52","modified_gmt":"2007-09-21T14:46:52","slug":"baden-gewinnt-39vergleichskampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wp\/?p=2707","title":{"rendered":"Baden gewinnt 39.Vergleichskampf"},"content":{"rendered":"<p><a href='http:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wordpress\/?attachment_id=397' rel='attachment wp-att-397' title='Hans Erich Constantin Gubela'><img src='http:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/hecgubela.jpg' alt='Hans Erich Constantin Gubela' align=\"left\" border=\"0\" \/><\/a><strong>Elsass unter Wert geschlagen<\/strong><\/p>\n<p>Seit mehr als 50 Jahren pflegen die beiden Landesverb\u00c3\u00a4nde Baden und das Elsass partnerschaftliche Beziehungen und unterstreichen j\u00c3\u00a4hrlich mit einem Ver- gleichskampf die deutsch-franz\u00c3\u00b6sische Freundschaft. Mit der 39.Auflage wurde die langj\u00c3\u00a4hrige Tradition am Sonntag, den 16.September 2007, fortgesetzt, dieses Mal in Selestat links des Rheins. Wie h\u00c3\u00a4ufig in der Vergangenheit erwiesen sich die Els\u00c3\u00a4sser nicht nur kulinarisch als exzellente Gastgeber, sondern auch im Hinblick was das \u00c3\u0153berlassen von Punkten anbelangt. Nach f\u00c3\u00bcnfst\u00c3\u00bcndiger Spielzeit hatte die BSV-Auswahl unter Teamchef Ferdinand B\u00c3\u00a4uerle 19,5 Punkte, davon zumindest 2,5 etwas gl\u00c3\u00bccklich zustande gekommene Punkte, im Gep\u00c3\u00a4ck.<\/p>\n<p>Viel Zeit und Nerven hatte es beide Mannschaftsf\u00c3\u00bchrer im Vorfeld gekostet, um eine schlagkr\u00c3\u00a4ftige Truppe zusammenzustellen. <a href='http:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/l-344nderkampf.pdf' title='l-344nderkampf.pdf'>Einzelergebnisse<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.live.bsv-schach.de\/\">BSV-Schach-live<\/a><br \/>\n<!--more--><br \/>\nZeitgleiche Blitz- und Schnellschach- turniere in Gambsheim und Waldkirch zogen, bedingt durch gute Preisgelder, doch den ein oder anderen starken Spieler eher dorthin statt f\u00c3\u00bcr den Verband ans Brett zu gehen. So nahm es nicht Wunder, da\u00c3\u0178 die beiden Captains zahlreiche Deb\u00c3\u00bctanten aufbieten mu\u00c3\u0178ten. Allein auf badischer Seite kamen neun Spieler zu ihrem ersten L\u00c3\u00a4nderspieleinsatz. Gegen\u00c3\u00bcber seinem els\u00c3\u00a4ssischen Kollegen Jean-Noel Riff hatte es der BSV-Teamchef leichter, konnte er doch aus einem doppelt so gro\u00c3\u0178en Spielerreservoire sch\u00c3\u00b6pfen.  Ferdinand B\u00c3\u00a4uerle gelang es dabei die ersten acht Bretter mit 4 IM und 4 FM zu besetzen, was letztendlich auch den Ausschlag f\u00c3\u00bcr den Gesamtsieg gab. Den Frontm\u00c3\u00a4nnern an den Brettern 1-5 stand das Quintett mit zwei Damen, zwei Jugendlichen und einem Senior an den Brettern 28-32 in nichts nach. Beide Mannschaftsteile holten jeweils 4,5 von 5 m\u00c3\u00b6glichen Punkten und trugen so ma\u00c3\u0178geblich zum Erfolg bei. Doch der Reihe nach &#8230;..<\/p>\n<p>Gest\u00c3\u00a4rkt durch ein reichhaltiges Menue nahmen die 64 Spieler\/innen um 13.45 Uhr ihre Pl\u00c3\u00a4tze ein und spendeten den Gru\u00c3\u0178worten der beiden Pr\u00c3\u00a4sidenten Jean-Luc Netzer und Fritz Meyer Applaus. Schiedsrichter Michael R\u00c3\u00bctten unterrichtete die Teilnehmer anschlie\u00c3\u0178end \u00c3\u00bcber die Bedenkzeit (2 Stunden 40 Z\u00c3\u00bcge, 30 Minuten f\u00c3\u00bcr den Rest der Partie), ehe der erst 16j\u00c3\u00a4hrige IM und Olympia-Kadermitglied Sebastian Bogner von BSV-Pr\u00c3\u00a4sident Fritz Meyer f\u00c3\u00bcr seine Erfolge mit einer Medaille ausgezeichnet wurde. Abwechselnd lasen dann Ferdinand B\u00c3\u00a4uerle und Jean-Luc Netzer die Aufstellungen der beiden Teams vor, die wie bereits erw\u00c3\u00a4hnt mit zahlreichen neuen Namen gespickt waren. Mit dem Dr\u00c3\u00bccken der Digitaluhren um 14.15 Uhr begann der 39.Vergleichskampf, in dem die Els\u00c3\u00a4sser anfangs erfolgreich Paroli boten.<\/p>\n<p>Lampenfieber scheint der erst 10j\u00c3\u00a4hrige Hans-Erich jun. Gubela aus Sasbach nicht zu kennen. Mit den schwarzen Steinen \u00c3\u00bcberspielte er seine ebenfalls junge Gegnerin bereits nach eineinhalb Stunden und brachte damit das badische Team in F\u00c3\u00bchrung.  Friedvoller zeigten sich anschlie\u00c3\u0178end hingegen Martin Springmann (Slavija Karlsruhe), der Rastatter Rechtsanwalt Markus Merklinger und IM Lothar Arnold, die sich mit ihren Gegnern auf Remis einigten. Wenig sp\u00c3\u00a4ter konnte das Elsass durch einen Sieg von Marc Schaub \u00c3\u00bcber den Lahrer Deb\u00c3\u00bctanten Oliver Brennenstuhl zum 2:2 ausgleichen.  Mit der Nominierung von Lena K\u00c3\u00bchnel hatte BSV-Teamchef Ferdinand B\u00c3\u00a4uerle ein weiteres gl\u00c3\u00bcckliches H\u00c3\u00a4ndchen bewiesen. Die 11j\u00c3\u00a4hrige vom SC Ersingen brachte mit einem Sieg an Brett 30 die Badener erneut in Front.  Bruno Reck, der \u00e2\u20ac\u02dcRecke\u00e2\u20ac\u2122 des SC Weitenung, dem Ausrichter des L\u00c3\u00a4nderkampfes 2008 in B\u00c3\u00bchl, war es dann vorbehalten mit einem vollen Punkt die F\u00c3\u00bchrung auszubauen. Doch diese sollte nicht lange w\u00c3\u00a4hren. Der Teamchef selbst, der kurzerhand f\u00c3\u00bcr den erkrankten Vimbucher Andreas Lehmann notgedrungen einsprungen war, mu\u00c3\u0178te ebenso seinem Gegner gratulieren wie der Lahrer Dr. Gunter Haftstein. 4,5:4,5 Punkte, so die Zwischenbilanz nach rund dreist\u00c3\u00bcndiger Spielzeit.<\/p>\n<p>Binnen einer halben Stunde ging es dann Schlag auf Schlag wie bei einem Handball- oder Basketballspiel. Die \u00e2\u20ac\u02dc\u00c3\u00bcber 20j\u00c3\u00a4hrigen\u00e2\u20ac\u2122 schlagen erbarmungslos zu. Daniel Prill, Jochen Reith und Markus Oehler melden ihrem Captain zu seiner Freude drei volle Punkte. Mit einem Sieg an Brett 3 gegen IM Louis Roos setzte Sebastian (Sebbi) Bogner noch eins drauf und sorgte damit f\u00c3\u00bcr einen komfortablen Vier-Punkte-Vorsprung. Die anschlie\u00c3\u0178ende Niederlage des Eppingers Tobias Wenner machten dann die beiden Iffezheimer Ramadan Raka und Colin Kramer mehr als wett. Eine f\u00c3\u00bcr jeden Kiebitz hoch interessante Partie entschied daraufhin Gerhard Prill an Brett 17 f\u00c3\u00bcr sich. Kurz flammte dann beim r\u00c3\u00bchrigen els\u00c3\u00a4ssischen Pr\u00c3\u00a4sidenten Jean-Luc Netzer nach den Siegen von Nicoas Heinrich \u00c3\u00bcber Hans-Erich sen. Gubela und Nicolas Grandadam \u00c3\u00bcber Imaze Tammert Hoffnung auf, das Ergebnis in Grenzen zu halten, zumal sich an den restlich verbleibenden 12 Brettern teilweise Zeitnotduelle abzeichneten. Doch seine Hoffnung sollte sich nicht erf\u00c3\u00bcllen, im Gegenteil.<\/p>\n<p>Nachdem FM Bernd Schneider und Youngster Joshua Hager dem routinierten Schiedsrichter Michael R\u00c3\u00bctten zwei weitere Remisen meldeten, machte sich Reimund Schott, der Bezirksleiter des Bezirks Karlsruhe, mit einem &#8211; wenngleich etwas gl\u00c3\u00bccklichen &#8211; Sieg ein pers\u00c3\u00b6nliches Geburtsgeschenk zu seinem 55igsten.  In gewohnter Weise abgekl\u00c3\u00a4rt, verbesserte der Positionsspieler IM Ulrich Schulze, von Zug zu Zug seine Stellung und zwang seinen Gegner zur Aufgabe. Durch die Zeit\u00c3\u00bcberschreitung von Frau Dany Pivarot mu\u00c3\u0178te sich dann Senior J\u00c3\u00bcrgen Heyse nicht mehr l\u00c3\u00a4nger im Endspiel plagen, wenngkeich dieses mit einer Mehrfigur leicht gewonnen gewesen w\u00c3\u00a4re. Bis zu diesem Zeitpunkt waren 24 Partien beendet, es stand 15,5:8,5 f\u00c3\u00bcr die Badener.<\/p>\n<p>Wie sein Nachfolger Ferdinand B\u00c3\u00a4uerle zeigte sich dann der alte Teamchef Christoph Herbrechtsmeier als Gastfreund und \u00c3\u00bcberlie\u00c3\u0178 dem namhaften Senior Jean-Claude Letzelter den Punkt. Eine Partie ganz nach dem Geschmack der Zuschauer gewann wenig sp\u00c3\u00a4ter Badens Spitzenbrett IM G\u00c3\u00bcnther Beikert gegen FM Jean Netzer nach 53 Z\u00c3\u00bcgen, womit der 7-Punkte-Vorsprung wieder hergestellt war. Sieht man von der anschlie\u00c3\u0178enden, vermeintbaren Niederlage von Christoph Berberich an Brett 16 und dem unn\u00c3\u00b6tigen Remis von Deb\u00c3\u00bctant J\u00c3\u00b6rg Eiler gegen Thomas Duchateur ab, waren die Badener eine viertel Stunde vor Spielende mit Fortuna im Bunde.  In etwas schlechteren Positionen erlangten die beiden Damen Thea Prill und Tatiana Rubina jeweils ein Remis, ebenso der Kuppenheimer FM Hans Wiechert, der stets unter Druck stand. Nichts f\u00c3\u00bcr schwache Nerven spielte sich am Ende des 39.Vergleichskampf an Brett 4 ab. Mit 2,45 gegen 1,55 Minuten lieferten sich IM Jean-Luc Roos und FM Hartmut Metz ein rasantes Zeitnotduell, bei dem der mehrmalige Badische Pokalsieger die besseren Nerven hatte und mit einem vollen Punkt zum 19,5:12,5 Endstand beitrug.<\/p>\n<p>Doch, dies sei abschlie\u00c3\u0178end angemerkt, nicht das Ergebnis z\u00c3\u00a4hlte letztendlich, sondern die Tatsache, da\u00c3\u0178 man wieder einen wundersch\u00c3\u00b6nen Tag mit den els\u00c3\u00a4ssischen Freunden gemeinsam verbrachte und das FIDE-Motto \u00e2\u20ac\u02dcGens una sumus\u00e2\u20ac\u2122 am Leben h\u00c3\u00a4lt. Als Teamcaptain darf ich im Namen meiner Mannschaft mich recht, recht herzlich f\u00c3\u00bcr die tolle Gastfreundschaft beim Ausrichter, dem Schachclub Selestat, bedanken, dessen Mitglieder die Spieler hervorragend bewirteten und jeden Wunsch von den Augen ablasen. Der 16.September 2007 wird sicherlich allen badischen Teilnehmern noch lange in bester Erinnerung bleiben!  -fb-<\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elsass unter Wert geschlagen Seit mehr als 50 Jahren pflegen die beiden Landesverb\u00c3\u00a4nde Baden und das Elsass partnerschaftliche Beziehungen und unterstreichen j\u00c3\u00a4hrlich mit einem Ver- gleichskampf die deutsch-franz\u00c3\u00b6sische Freundschaft. Mit der 39.Auflage wurde die langj\u00c3\u00a4hrige Tradition am Sonntag, den 16.September 2007, fortgesetzt, dieses Mal in Selestat links des Rheins. 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