{"id":6830,"date":"2012-03-17T18:37:46","date_gmt":"2012-03-17T17:37:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wp\/?p=6830"},"modified":"2012-03-18T00:30:34","modified_gmt":"2012-03-17T23:30:34","slug":"rochade-ist-bezirksmannschaftsmeister-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wp\/?p=6830","title":{"rendered":"Rochade ist Bezirkspokalmannschaftsmeister 2012!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ungef\u00c3\u00a4hrdeter 4:0-Erfolg gegen SC Durmersheim<\/strong><br \/>\n<em>von FM Hans Wiechert<\/em><br \/>\nDie Rochade Kuppenheim hat sich nach 1986, 1991, 1992, 1994, 1995, 1998, 1999, 2003, 2005, 2008, 2009 und 2010 zum dreizehnten Male den Titel des Bezirkspokalmannschaftsmeisters geschnappt. Im Finale gegen den Landesligisten SC Durmersheim im Alten Kindergarten gaben sich die Kn\u00c3\u00b6pflest\u00c3\u00a4dter keine Bl\u00c3\u00b6\u00c3\u0178e und siegten glatt mit 4:0. Mit Ausnahme von Brett vier, an dem sich Toni St\u00c3\u00bcckl mit dem Ex-Kuppenheimer Lutz Sch\u00c3\u00a4fer auseinanderzusetzen hatte, besa\u00c3\u0178en die Kuppenheimer klare DWZ-Vorteile, die sie auch ausnahmslos in ganze Punkte umm\u00c3\u00bcnzen konnten. Am schnellsten war FM Hans Wiechert fertig, der an Brett zwei mit Wei\u00c3\u0178 gegen Franz-Josef Elsland im Damengambit nach der Transformation einer typischen Karlsbader Struktur in eine Isolanistellung (mit gegnerischem Bauer auf d5) im fr\u00c3\u00bchen Mittelspiel zun\u00c3\u00a4chst einigen positionellen Druck aus\u00c3\u00bcben konnte.<br \/>\n<a target=\"popup\" onClick=\"window.open('', 'popup', 'width=855,height=665,scrollbars=yes, toolbar=no,status=no, resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=10') \"href=\"http:\/\/bsv-ergebnisdienst.de\/main.php?p1=1:pa:PO6-11-5\">BSV-Ergebnisdienst<\/a> | <a target=\"popup\" onclick=\"window.open('', 'popup', 'width=980,height=750,scrollbars=yes, toolbar=no,status=no, resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=10') \" href=\"http:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/dwz\/MPOK12.TXT\">DWZ-Auswertung<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/Partien\/Neu\/mpok12.htm\" onclick=\"window.open('', 'popup', 'width=650,height=625,scrollbars=no, toolbar=no,status=no, resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=10') \" target=\"popup\">Partien online<\/a> | <a target=\"popup\" onClick=\"window.open('', 'popup', 'width=920,height=680,scrollbars=yes, toolbar=no,status=no, resizable=yes,menubar=no,location=no,directories=no,top=10,left=10') \"href=\"http:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/chronik_pobl.htm\">Chronik Mannschaften<\/a><br \/>\n<!--more-->Dem zu erwartenden langen z\u00c3\u00a4hen Ringen um Druckspiel gegen den Isolani bereitete der Durmersheimer ein j\u00c3\u00a4hes Ende, indem er bei wei\u00c3\u0178er Dame auf d4 und ungedeckter schwarzer Dame auf d6 nach Tc4 das simple Dxc4 \u00c3\u00bcbersah, welches einen ganzen Turm kostete und zwei Z\u00c3\u00bcge sp\u00c3\u00a4ter zur Aufgabe f\u00c3\u00bchrte. Nicht ganz so klar erschien den Kiebitzen die Lage bei Velimir Kresovic an Brett drei, der es mit dem jungen Tobias Bablich zu tun hatte. In einer kniffligen Stellung mit gegenseitigen Fesselungsmotiven lie\u00c3\u0178 der Vollbluttaktiker seine  Klasse aufblitzen und fand in kritischer Stellung den Zug Sf4, gefolgt von Sh5 nebst Mattdrohung gegen g7, wonach die schwarze Stellung wie ein Kartenhaus zusammenbrach. Nach der beruhigenden 2:0-F\u00c3\u00bchrung gelang es hernach auch FM Hubert Schuh gegen Gerhard Alberts und St\u00c3\u00bcckl gegen Sch\u00c3\u00a4fer, zu vollen Punktgewinnen zu kommen und so den 4:0-Triumph der Kuppenheimer klarzumachen. Schuh hatte seit Jahrzehnten (!!) mit Schwarz mal wieder einen waschechten K\u00c3\u00b6nigsinder auf dem Brett. In einer Theorievariante, die beiden Akteuren allerdings nicht als solche bewusst war, verlor Alberts den Faden und ging einer fast zwangsl\u00c3\u00a4ufigen Remisfortsetzung mit Zugwiederholung aus dem Weg und gab dem ehemaligen S\u00c3\u00bcddeutschen Meister die Chance zu einer \u00e2\u20ac\u017epetite combinaison\u00e2\u20ac\u0153, die forciert Material gewann. Trotz langer Gegenwehr konnte Schuh dann im Endspiel auch die Fr\u00c3\u00bcchte seiner Arbeit ernten und souver\u00c3\u00a4n punkten. Weniger klar war die Angelegenheit zun\u00c3\u00a4chst bei St\u00c3\u00bcckl, der einen Springer auf a7 geparkt hatte, um am Damenfl\u00c3\u00bcgel b5 durchdr\u00c3\u00bccken zu k\u00c3\u00b6nnen. \u00e2\u20ac\u017eWie \u00c3\u00bcblich\u00e2\u20ac\u0153 kam der ehemalige Zugspitzmeister in Zeitnot, hatte aber mittlerweile nach einigen Ungenauigkeiten des Durmersheimer Psychiaters, der seinen Hund als Verst\u00c3\u00a4rkung mitgebracht hatte, die Oberhand gewonnen. Nachdem St\u00c3\u00bcckl die Qualit\u00c3\u00a4t abgreifen konnte, beging er in hochgradiger Zeitnot eine Ungenauigkeit und haderte verzweifelt mit seinem Schicksal, fand dann aber wieder einige starke Z\u00c3\u00bcge, die Sch\u00c3\u00a4fers Fuddelversuche mit Dame und Springer wirkungslos verpuffen lie\u00c3\u0178en und zu einem gewonnenen Endspiel mit zwei T\u00c3\u00bcrmen gegen Turm und Springer f\u00c3\u00bchrten. Kurz nach der Zeitkontrolle gab Sch\u00c3\u00a4fer auf.<\/p>\n<p>Fazit: Die Rochade marschierte mehr oder weniger ungef\u00c3\u00a4hrdet zum Bezirksmeistertitel durch, lediglich im Viertelfinale gegen Sasbach hatte man einige bange Momente zu \u00c3\u00bcberstehen. In dieser Form d\u00c3\u00bcrfte die Equipe aus der Kn\u00c3\u00b6pflestadt auch im Badischen Pokal ein gewichtiges W\u00c3\u00b6rtchen im Kampf um den Titel des Badischen Mannschaftspokalmeisters mitzureden haben. <\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ungef\u00c3\u00a4hrdeter 4:0-Erfolg gegen SC Durmersheim von FM Hans Wiechert Die Rochade Kuppenheim hat sich nach 1986, 1991, 1992, 1994, 1995, 1998, 1999, 2003, 2005, 2008, 2009 und 2010 zum dreizehnten Male den Titel des Bezirkspokalmannschaftsmeisters geschnappt. 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