{"id":8591,"date":"2013-02-08T22:47:57","date_gmt":"2013-02-08T21:47:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wp\/?p=8591"},"modified":"2013-02-08T22:47:57","modified_gmt":"2013-02-08T21:47:57","slug":"dramatisches-finish-bei-der-grenke-chess-classic","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wp\/?p=8591","title":{"rendered":"Dramatisches Finish bei der GRENKE Chess Classic"},"content":{"rendered":"<table align=\"left\" cellspacing=\"8\" width=\"365\">\n<tr>\n<td>ngg_shortcode_0_placeholder<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>GRENKE Chess Classic Baden-Baden<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p align=\"justify\"><strong>Arkadij Naiditsch ringt am 2. Tag Michael Adams nieder<\/strong><br \/>\nGeorgios Souleidis (Presseteam GRENKE Chess Classic)<br \/>\nAm 2. Tag der <a href=\"http:\/\/www.grenkechessclassic.de\">GRENKE Chess Classic<\/a> endeten zwei Partien friedlich und es gab einen Sieger. Viswanathan Anand bremste einen bestens pr\u00c3\u00a4parierten Fabiano Caruana aus, Daniel Fridman und Georg Meier tricksten sich gegenseitig aus und Arkadij Naiditsch k\u00c3\u00a4mpfte Michael Adams nieder. Viswanathan Anand und Fabiano Caruana duellierten sich in einer altbekannten Variante der Spanischen Partie. Der Italiener \u00c3\u00bcberraschte seinen Gegner mit einem starken Bauernvorsto\u00c3\u0178 im 20. Zug, dem er einige Z\u00c3\u00bcge sp\u00c3\u00a4ter ein Bauernopfer folgen lie\u00c3\u0178, um sein L\u00c3\u00a4uferpaar zur Geltung zu bringen. &#8222;Diese Idee habe ich mir gestern mit meinem Trainer Vladimir Chuchelov angeschaut. Die Stellung kann schnell gef\u00c3\u00a4hrlich werden f\u00c3\u00bcr Wei\u00c3\u0178&#8220;, gab Caruana nach der Partie Auskunft. <!--more-->In der Tat vermied &#8222;Vishy&#8220; in der Folge jegliches Risiko und nachdem fast alle Figuren abgetauscht wurden, einigten sich die Spieler nach 40 Z\u00c3\u00bcgen auf Remis. &#8222;Ich merkte, dass seine L\u00c3\u00a4ufer sehr stark werden k\u00c3\u00b6nnen und deswegen gab ich den Bauern zur\u00c3\u00bcck, um seine Initiative zu bremsen&#8220;, \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178erte sich der Weltmeister aus Indien im Anschluss.<\/p>\n<p align=\"justify\">Daniel Fridman und Georg Meier tricksten sich in der Er\u00c3\u00b6ffnung gegenseitig aus. Fridman w\u00c3\u00a4hlte eine bestimmte Zugfolge, um eine bessere Version einer Variante der Nimzo-Indischen Verteidigung, die zwischen ihnen schon beim Sparkassen Chess-Meeting zur Debatte stand, zu erhalten. Meier lie\u00c3\u0178 sich darauf ein, w\u00c3\u00a4hlte aber seinerseits mit dem L\u00c3\u00a4uferausfall nach b4 im 5. Zug eine Fortsetzung, die Fridman nicht erwartet hatte. Danach spielte der geb\u00c3\u00bcrtige Lette betont sicher. Es entstand ein ausgeglichenes Schwerfigurenendspiel, das im 26. Zug durch Zugwiederholung remis endete. Georg Meier wies nach der Partie darauf hin, dass er keine Gewinnchance besa\u00c3\u0178: &#8222;Gegen Daniel ist es schwierig zu gewinnen mit Schwarz, weil er jedes Risiko aus der Stellung nimmt, sobald er \u00c3\u00bcberrascht wird.&#8220;<\/p>\n<p align=\"justify\">Die spannendste und deutlich l\u00c3\u00a4ngste Partie des Tages lieferten sich Arkadij Naiditsch und Michael Adams. Hier stand ebenfalls eine Variante der Nimzo-Indischen Verteidigung auf dem Brett, die zu einer klassischen Isolani-Struktur f\u00c3\u00bchrte. Wei\u00c3\u0178 belagerte den Bauern d5 und schlug im 27. Zug zu, obwohl seine Dame angegriffen war. Schnell wurde deutlich, dass Adams das Opfer nicht annehmen darf, weil er Haus und Hof verlieren w\u00c3\u00bcrde. Stattdessen nutzte er die Situation, um mit seiner Monarchin die wei\u00c3\u0178en Bauern am Damenfl\u00c3\u00bcgel abzurasieren. Die Deutsche Nr. 1 hatte allerdings gen\u00c3\u00bcgend Gegenspiel gegen den schwarzen K\u00c3\u00b6nig, um das Bauernminus zu kompensieren. Es bahnte sich die Zugwiederholung an, da beide Seiten keinen Vorteil erzielen konnten, doch der 27-j\u00c3\u00a4hrige Deutsche wollte sich mit der Punkteteilung nicht zufrieden geben. Er k\u00c3\u00a4mpfte weiter und verleitete seinen Gegner im 56. Zug zu einem fragw\u00c3\u00bcrdigen Qualit\u00c3\u00a4tsopfer. Der Engl\u00c3\u00a4nder gab den Turm f\u00c3\u00bcr den Springer, pochte aber auf zwei entfernte Freibauern am Damenfl\u00c3\u00bcgel. Die Lage spitzte sich sukzessive zu, da beiden Spielern die Zeit davon lief. Beide lebten am Ende nur noch von ihrer Zeitgutschrift von 30 Sekunden. Naiditsch hatte seinen Freibauern bis nach e7 laufen lassen und forcierte im richtigen Moment den Damentausch, wonach &#8222;Mickey&#8220; keine Verteidigung gegen das Eindringen des Turms nebst Bauernumwandlung zur Verf\u00c3\u00bcgung stand. Nach 6 Stunden und 50 Minuten gab er die aufreibende Partie auf.<\/p>\n<p><strong>Am Samstag den 9. Februar geht es um 15 Uhr mit der 3. Runde weiter. Die Paarungen lauten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Michael Adams &#8211; Daniel Fridman<\/li>\n<li>Fabiano Caruana &#8211; Arkadij Naiditsch<\/li>\n<li>Georg Meier &#8211; Viswanathan Anand<\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"justify\">Die GRENKE Chess Classic finden vom 7. bis 17. Februar im LA8 in Baden-Baden statt. Im Gro\u00c3\u0178meisterturnier starten die Runden t\u00c3\u00a4glich um 15.00. Alle Informationen entnehmen sie bitte der offiziellen Website: <a href=\"http:\/\/www.grenkechessclassic.de\">grenkechessclassic.de<\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GRENKE Chess Classic Baden-Baden Arkadij Naiditsch ringt am 2. Tag Michael Adams nieder Georgios Souleidis (Presseteam GRENKE Chess Classic) Am 2. Tag der GRENKE Chess Classic endeten zwei Partien friedlich und es gab einen Sieger. 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