{"id":8638,"date":"2013-02-11T20:33:21","date_gmt":"2013-02-11T19:33:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wp\/?p=8638"},"modified":"2013-02-11T20:35:24","modified_gmt":"2013-02-11T19:35:24","slug":"anand-meldet-sich-zuruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wp\/?p=8638","title":{"rendered":"Anand meldet sich zur\u00c3\u00bcck"},"content":{"rendered":"<table align=\"right\" cellspacing=\"8\" width=\"365\">\n<tr>\n<td>ngg_shortcode_0_placeholder<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>GRENKE Chess Classic Baden-Baden<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p align=\"justify\"><strong>Der Weltmeister besiegt in der 5. Runde Arkadij Naiditsch<\/strong><br \/>\nGeorgios Souleidis (Presseteam GRENKE Chess Classic)<br \/>\nDer 5. Tag der <a href=\"http:\/\/www.grenkechessclassic.de\">GRENKE Chess Classic<\/a> stand ganz im Zeichen von Viswanathan Anand. Der Weltmeister besiegte Arkadij Naiditsch und stellte den Anschluss zur Spitze wieder her. Die zwei restlichen Partien endeten remis. Viswanathan Anand war nach seiner Partie gegen Arkadij Naiditsch im Vergleich zu den vorherigen Tagen kaum wiederzuerkennen. In der Pressekonferenz mit dem englischen Kommentator Lawrence Trent sprudelten die Varianten nur so aus ihm heraus und er war offensichtlich erleichtert, endlich seine erste Partie bei der GRENKE Chess Classic gewonnen zu haben. <!--more-->In einer Spanischen Partie, in der Anand mit Wei\u00c3\u0178 einem Theoriekampf in der Berliner Verteidigung aus dem Wege ging, entstand nach 15 Z\u00c3\u00bcgen eine geschlossene Struktur. Der 43-j\u00c3\u00a4hrige Inder wies nach, dass er die Tr\u00c3\u00bcmpfe in der Hand hatte. Er postierte einen sch\u00c3\u00b6nen Springer auf c4, besa\u00c3\u0178 Raumvorteil und den besseren L\u00c3\u00a4ufer. Der Deutsche befand sich nun auf der Suche nach Gegenspiel. Er preschte am K\u00c3\u00b6nigsfl\u00c3\u00bcgel vor, doch statt eines vermeintlichen Angriffs ging schnell eine Figur abhanden. &#8222;Eigentlich wollte ich ruhig weiterspielen, doch wenn ich eine Figur nehmen kann, dann nehme ich sie&#8220;, meinte der Weltmeister nach der Partie lapidar. In der Tat war von einem Angriff gegen den wei\u00c3\u0178en K\u00c3\u00b6nig nichts zu sp\u00c3\u00bcren und nach 38 Z\u00c3\u00bcgen stellte Naiditsch seine Bem\u00c3\u00bchungen ein.<\/p>\n<p align=\"justify\">Georg Meier und Michael Adams trennten sich remis. Die Er\u00c3\u00b6ffnungsphase lief eindeutig zugunsten von Meier, der Adams mit einer fr\u00c3\u00bcher Neuerung in einer Variante der Katalanischen Partie \u00c3\u00bcberraschte. &#8222;Das kannte ich alles \u00c3\u00bcberhaupt nicht&#8220;, meinte der Engl\u00c3\u00a4nder nach der Partie und war sichtlich froh mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Im 14. Zug stand die kritische Stellung auf dem Brett. Anstatt die einfache Rochade zu w\u00c3\u00a4hlen, um den K\u00c3\u00b6nig in Sicherheit zu bringen und seinen Er\u00c3\u00b6ffnungsvorteil in das Mittelspiel zu \u00c3\u00bcbertragen, lie\u00c3\u0178 sich der Deutsche auf ein Endspiel ein. Das sah wegen des L\u00c3\u00a4uferpaars zwar optisch besser f\u00c3\u00bcr ihn aus, doch im Endeffekt sollte es sich als zu wenig erweisen. Das Remis wurde per Zugwiederholung im 35. Zug besiegelt. &#8222;Ich bin entt\u00c3\u00a4uscht. 15.0-0 habe ich nat\u00c3\u00bcrlich gesehen, aber ich dachte ich h\u00c3\u00a4tte auch im Endspiel Vorteil. Adams zeigte eindringlich, dass das nicht stimmte&#8220;, \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178erte sicher Meier in der Analyse.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Partie zwischen Fabiano Caruana und Daniel Fridman verlief \u00c3\u00a4hnlich. Der Deutsche hatte mit Schwarz eine lange Variante der Russischen Verteidigung mit seinem Sekundanten Konstantin Landa sehr gut vorbereitet. Bei heterogenen Rochaden sah alles nach einem sch\u00c3\u00b6nen schwarzen Angriff aus, doch der Deutsche ging auf Nummer sicher. Anstatt einen Bauern zu opfern und den Angriff aufrecht zu erhalten, tauschte er die Damen und forcierte ein Endspiel, das beiden Seiten keine Chance auf den vollen Punkt gab. Die Kontrahenten einigten sich nach 34 Z\u00c3\u00bcgen auf unentschieden. Daniel Fridman \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178erte sich wie so h\u00c3\u00a4ufig mit einer Prise Humor: &#8222;Wenn es die letzte Runde gewesen w\u00c3\u00a4re, h\u00c3\u00a4tte ich alles auf eine Karte gesetzt, aber so bin ich sehr zufrieden. Die erste H\u00c3\u00a4lfte lief fast problemlos f\u00c3\u00bcr mich, nur gegen das Monster in der 4. Runde hatte ich eine halbverlorene Stellung.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Am Dienstag ist der erste und einzige Ruhetag im Gro\u00c3\u0178meisterturnier. Mit der 6. Runde geht es weiter am Mittwoch den 13. Februar um 15 Uhr. Die Paarungen lauten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Daniel Fridman &#8211; Arkadij Naiditsch<\/li>\n<li>Viswanathan Anand &#8211; Michael Adams<\/li>\n<li>Georg Meier &#8211; Fabiano Caruana<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die GRENKE Chess Classic finden vom 7. bis 17. Februar im LA8 in Baden-Baden statt. Alle Informationen entnehmen sie bitte der offiziellen Website: <a href=\"http:\/\/www.grenkechessclassic.de\">grenkechessclassic.de<\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GRENKE Chess Classic Baden-Baden Der Weltmeister besiegt in der 5. Runde Arkadij Naiditsch Georgios Souleidis (Presseteam GRENKE Chess Classic) Der 5. Tag der GRENKE Chess Classic stand ganz im Zeichen von Viswanathan Anand. Der Weltmeister besiegte Arkadij Naiditsch und stellte den Anschluss zur Spitze wieder her. Die zwei restlichen Partien endeten remis. 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