{"id":8659,"date":"2013-02-13T21:12:16","date_gmt":"2013-02-13T20:12:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wp\/?p=8659"},"modified":"2013-03-01T22:12:01","modified_gmt":"2013-03-01T21:12:01","slug":"naiditsch-on-fire","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wp\/?p=8659","title":{"rendered":"Naiditsch on fire"},"content":{"rendered":"<table align=\"right\" cellspacing=\"8\" width=\"365\">\n<tr>\n<td>ngg_shortcode_0_placeholder<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>GRENKE Chess Classic Baden-Baden<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p align=\"justify\"><strong>Die deutsche Nr. 1 spielt die Partie des Tages<\/strong><br \/>\nGeorgios Souleidis (Presseteam GRENKE Chess Classic)<br \/>\nIn der 6. Runde der <a href=\"http:\/\/www.grenkechessclassic.de\">GRENKE Chess Classic<\/a> drehte sich alles um die Partie zwischen Daniel Fridman und Arkadij Naiditsch. Im Duell der zwei momentan besten deuschen Spieler zog die Nr. 1 alle taktischen Register und begeisterte das Publikum mit einem K\u00c3\u00b6nigsangriff im Stile der alten Meister. Die zwei restlichen Duelle gingen da fast unter, auch, dass Georg Meier den Sieg verpasste. Viswanathan Anand und Michael Adams trennten sich als erste remis. In einer spanischen Partie nahm der indische Weltmeister ab dem 14. Zug eine schlechtere Bauernstruktur in Kauf, um den gegnerischen Springer auf das schlechte Feld b7 zu zwingen. <!--more-->&#8222;W\u00c3\u00a4re die Stellung am Damenfl\u00c3\u00bcgel ge\u00c3\u00b6ffnet gewesen, so h\u00c3\u00a4tte ich die Stellung des Springer sofort ausnutzen k\u00c3\u00b6nnen&#8220;, meinte Anand nach der Partie. Stattdessen musste er einige Z\u00c3\u00bcge aufwenden, um den Damenfl\u00c3\u00bcgel zu \u00c3\u00b6ffnen und die dortigen schwarzen Schw\u00c3\u00a4chen anzugreifen. Adams hatte aber in der Zwischenzeit sein Gegenspiel am K\u00c3\u00b6nigsfl\u00c3\u00bcgel aufgezogen und auch seinen Springer wieder ins Spiel gebracht. Die gegenseitige Aktivit\u00c3\u00a4t wog die Kr\u00c3\u00a4fteverh\u00c3\u00a4ltnisse auf, so dass nach 41 Z\u00c3\u00bcgen ein Turmendspiel enstand, das die Spieler remis gaben. Georg Meier verpasste die gro\u00c3\u0178e Chance auf seinen ersten Sieg in Baden-Baden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Gegen Fabiano Caruana kam er in einer Slawischen Partie gut aus der Er\u00c3\u00b6ffnung und konservierte seinen Vorteil bis weit ins Mittelspiel. Er verf\u00c3\u00bcgte \u00c3\u00bcber ein starkes L\u00c3\u00a4uferpaar und seine Bauern rollten den Damenfl\u00c3\u00bcgel auf. Der Italiener dagegen litt unter Raumnachteil und einen schlecht postierten Springer am Rand, der da kaum wieder wegkam, da er einen Bauern auf g4 sch\u00c3\u00bctzen musste. Die kritische Stellung entstand nach dem 28. Zug. Caruana hatte die einzige wei\u00c3\u0178e Schw\u00c3\u00a4che, den Bauern d4, aufs Korn genommen und schlug jetzt zu, obwohl er sich in eine Fesselung begab. Diese Fesselung h\u00c3\u00a4tte sich Meier mit einem ruhigen Damenzug zunutze machen und sofort Material gewinnen k\u00c3\u00b6nnen. Stattdessen wickelte er in ein ausgeglichenes Damenendspiel ab. &#8222;Ich habe den Zug nicht gesehen, da ich vorher eine ganz andere Variante berechnet hatte. Trotzdem bin ich zufrieden mit dieser Partie. Es war bisher die beste im Turnier&#8220;, zeigte sich der Deutsche im Anschluss trotz des verpassten Gewinns nicht besonders entt\u00c3\u00a4uscht.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Partie des Tages und vielleicht des bisherigen Turniers spielte Arkadij Naiditsch. Er besiegte Daniel Fridman mit Schwarz und f\u00c3\u00bcgte ihm nebenbei die erste Niederlage zu. In einer seltenen Variante der K\u00c3\u00b6nigsindischen Verteidigung nahm Naiditsch positionelle Schw\u00c3\u00a4chen f\u00c3\u00bcr aktives Spiel am K\u00c3\u00b6nigsfl\u00c3\u00bcgel in Kauf. Anstatt zu agieren, reagierte Fridman etwas zu sehr auf das schwarze Spiel und lie\u00c3\u0178 im 21. Zug ein Springeropfer gegen seine K\u00c3\u00b6nigsstellung zu. &#8222;Mein 21. Zug war ein Fehler, ich h\u00c3\u00a4tte das nicht zulassen d\u00c3\u00bcrfen&#8220;, \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178erte sich Fridman im Nachhinein. Obwohl das Opfer nicht sofort spielentscheidend war, musste sich Wei\u00c3\u0178 in der Folge sehr genau verteidigen. Zu Beginn klappte es, doch mit zunehmender Zeitnot wurde die Aufgabe fast unmenschlich schwierig. Dementsprechend geschah im 27. Zug der Fehler, wonach Naiditsch unter einem vor\u00c3\u00bcbergehenden Turmopfer den wei\u00c3\u0178en K\u00c3\u00b6nig freilegte und im Anschluss mit seinen Figuren konsequent \u00c3\u00bcber ihn herfiel. Er sch\u00c3\u00a4uchte ihn \u00c3\u00bcber das halbe Brett zum Damenfl\u00c3\u00bcgel. Bevor Naiditsch entscheidend Material gewann, gab Fridman nach 45 Z\u00c3\u00bcgen auf. &#8222;Ich denke, dass mein Gegner etwas zu passiv gespielt hat. Nach dem Opfer habe ich sehr starken Angriff, der kaum abzuwehren ist&#8220;, meinte Naiditsch zu seinem Sieg.<\/p>\n<p><strong>Die 7. Runde findet am Donnerstag den 14. Februar um 15 Uhr statt. Die Paarungen lauten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Georg Meier &#8211; Daniel Fridman<\/li>\n<li>Fabiano Caruana &#8211; Viswanathan Anand<\/li>\n<li>Michael Adams &#8211; Arkadij Naiditsch<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die GRENKE Chess Classic finden vom 7. bis 17. Februar im LA8 in Baden-Baden statt.<br \/>\nAlle Informationen entnehmen sie bitte der offiziellen Website: <a href=\"http:\/\/www.grenkechessclassic.de\">grenkechessclassic.de<\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GRENKE Chess Classic Baden-Baden Die deutsche Nr. 1 spielt die Partie des Tages Georgios Souleidis (Presseteam GRENKE Chess Classic) In der 6. Runde der GRENKE Chess Classic drehte sich alles um die Partie zwischen Daniel Fridman und Arkadij Naiditsch. 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