{"id":8669,"date":"2013-02-14T22:11:10","date_gmt":"2013-02-14T21:11:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wp\/?p=8669"},"modified":"2013-02-14T22:12:21","modified_gmt":"2013-02-14T21:12:21","slug":"tag-des-endspiels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachbezirk-mittelbaden.de\/wp\/?p=8669","title":{"rendered":"Tag des Endspiels"},"content":{"rendered":"<table align=\"left\" cellspacing=\"8\" width=\"365\">\n<tr>\n<td>ngg_shortcode_0_placeholder<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>GRENKE Chess Classic Baden-Baden<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p align=\"justify\"><strong>Georg Meier kommt zu seinem ersten Sieg<\/strong><br \/>\nGeorgios Souleidis (Presseteam GRENKE Chess Classic)<br \/>\nIn der 7. Runde der <a href=\"http:\/\/www.grenkechessclassic.de\">GRENKE Chess Classic<\/a> ging es im Vergleich zu den vorherigen Runden deutlich ruhiger zu. In allen Partien entstand ein Endspiel, in dem Wei\u00c3\u0178 einen Vorteil hatte. Letztendlich setzte sich aber nur Georg Meier gegen Daniel Fridman durch. Zwischen Fabiano Caruana und Viswanathan Anand stand das Spitzenduell der 7. Runde an. Auf den Doppelschritt des e-Bauern, so er\u00c3\u00b6ffnet der Italiener gew\u00c3\u00b6hnlich, w\u00c3\u00a4hlte der Weltmeister die Najdorf-Variante der Sizilianischen Verteidigung. Caruana wich von seiner Partie in der 3. Runde gegen Naiditsch ab und schlug einen positionellen Pfad ein. <!--more-->Er eroberte das Feld d5 f\u00c3\u00bcr seinen Springer, der dem gegnerischen L\u00c3\u00a4ufer \u00c3\u00bcberlegen war, laborierte aber an einem schwachen Doppelbauer auf der b-Linie. Nach dem Damentausch hatte Wei\u00c3\u0178 ein optisches \u00c3\u0153bergewicht, doch Schwarz hatte jederzeit gen\u00c3\u00bcgend Gegenspiel, um das Gleichgewicht zu wahren. Das Remis beschlossen die Kontrahenten nach 43 Z\u00c3\u00bcgen. &#8222;An einigen Stellen dachte ich, dass irgendwas gehen m\u00c3\u00bcsse, doch letztendlich hat Schwarz immer gen\u00c3\u00bcgend Ressourcen, um das Remis zu halten&#8220;, fasste Caruana die Geschehnisse zusammen. Michael Adams und Arkadij Naiditsch trennten sich ebenfalls remis. &#8222;Mickey&#8220; tat seiner Herkunft alle Ehre und entschied sich mit dem Doppelschritt des c-Bauern f\u00c3\u00bcr eine Englische Partie. Schnell entstand eine ungew\u00c3\u00b6hnliche Stellung abseits der Theorie. Adams postierte seinen L\u00c3\u00a4ufer im Lager des Gegners auf d6 und verhinderte die Rochade. Naiditsch forcierte auf Kosten der Bauernstruktur den Damentausch, um gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178eres Unheil zu vermeiden, doch seine Stellung blieb schwierig. Der Engl\u00c3\u00a4nder versuchte es auf beiden Seiten. Er \u00c3\u00b6ffnete den K\u00c3\u00b6nigsfl\u00c3\u00bcgel und attackierte den Bauern b6. Der Deutsche verteidigte sich aber bravour\u00c3\u00b6s. Sinnbild seiner Strategie war ein optisch deplatzierter Springer auf a8, der den Damenfl\u00c3\u00bcgel zusammenhielt. Letztendlich gewann Adams die b-Bauern von Naiditsch, doch dessen K\u00c3\u00b6nig und Turm waren inzwischen deutlich aktiver und drohten im wei\u00c3\u0178en Lager zu w\u00c3\u00bcten. Das Material war allerdings derart reduziert, dass das Remis nach 52 Z\u00c3\u00bcgen die einzig logische Konsequenz war. &#8222;Am Anfang f\u00c3\u00bchlte ich mich unwohl, aber irgendwie funktionierte meine Stellung immer. Als wir das Endspiel erreichten, wusste ich, dass ich das schlimmste \u00c3\u00bcberstanden hatte&#8220;, \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178erte sich Naiditsch nach der Partie.<\/p>\n<p align=\"justify\">Georg Meier kam zu seinem ersten Sieg in Baden-Baden. Gegen Daniel Fridman \u00c3\u00bcberzeugte er wieder durch eine hervorragende Er\u00c3\u00b6ffnungsvorbereitung, die dieses Mal zu einem vollen Punkt ausreichte. In einer Katalanischen Partie opferte er einen Bauern f\u00c3\u00bcr die in dieser Er\u00c3\u00b6ffnung typischen Kompensation. Fridman versuchte sich zu entlasten. Er tauschte einige Figuren und gab den Bauern zur\u00c3\u00bcck, musste aber im Endspiel gegen das starke wei\u00c3\u0178e L\u00c3\u00a4uferpaar spielen. Meier befand sich aber schon auf der Siegerstrasse. Er gewann Material und besa\u00c3\u0178 zwei verbundene Freibauern, die Fridmans Freibauern auf der b-Linie \u00c3\u00bcbertrumpften. Kurze Zeit nachdem Wei\u00c3\u0178 einen Bauern in eine Dame umwandelte, gab Fridman auf. &#8222;Alle guten Dinge sind drei. Nachdem ich in den letzten beiden Partien schon sehr gut oder sogar auf Gewinn stand, musste es heute einfach klappen&#8220;, meinte ein ersch\u00c3\u00b6pfter aber zufriedener Meier nach gut f\u00c3\u00bcnf Stunden Spielzeit.<\/p>\n<p><strong>Die 8. Runde findet am Freitag den 15. Februar um 15 Uhr statt. Die Paarungen lauten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Daniel Fridman &#8211; Michael Adams<\/li>\n<li>Arkadij Naiditsch &#8211; Fabiano Caruana<\/li>\n<li>Viswanathan Anand &#8211; Georg Meier<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die GRENKE Chess Classic finden vom 7. bis 17. Februar im LA8 in Baden-Baden statt.<br \/>\nAlle Informationen entnehmen sie bitte der offiziellen Website: <a href=\"http:\/\/www.grenkechessclassic.de\">grenkechessclassic.de<\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GRENKE Chess Classic Baden-Baden Georg Meier kommt zu seinem ersten Sieg Georgios Souleidis (Presseteam GRENKE Chess Classic) In der 7. Runde der GRENKE Chess Classic ging es im Vergleich zu den vorherigen Runden deutlich ruhiger zu. In allen Partien entstand ein Endspiel, in dem Wei\u00c3\u0178 einen Vorteil hatte. 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